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Mission Minusma

Event auf IslaDuala
 Buchung geschlossen
 
6
Datum: 16.03.2018 20:00

                   
     

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Geschichte

 

Mali galt nach ersten freien und demokratischen Wahlen im Jahr 1992 lange Zeit als „Vorzeigedemokratie“ in Westafrika.
 
Im Norden Malis gründeten Ende 2011 Tuareg eine Nationale Bewegung für die Befreiung des Azawad („Mouvement National de Liberation de I´ Azawad“, MNLA). Sie begannen im Januar 2012 einen Aufstand gegen die Regierung, mit dem Ziel, die Unabhängigkeit des Nordens zu erreichen. Sie verbündeten sich mit diversen, teils radikal-islamistischen Gruppierungen. Den Aufständischen gelang es, weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen.
 
Im April 2012 proklamierten sie einen autonomen Staat „Azawad“, der international jedoch keine Anerkennung fand. Parallel zu den Kämpfen im Norden kam es im März 2012 in der Hauptstadt Bamako zu einem Militärputsch. Grund war das in den Augen der putschenden Offiziere zögerliche Vorgehen der Regierung gegen die Aufständischen im Norden. Die Situation wurde durch einen nicht erfolgreichen Gegenputsch weiter destabilisiert.
 
Im Januar 2013 intervenierte Frankreich, das intensive Beziehungen zu Mali unterhält, auf Bitten Malis mit der Operation „Serval“ im Norden, um die Islamisten zurückzudrängen. Die Streitkräfte der Staaten der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) führten parallel die militärische Mission AFISMA („African-led International support Mission to Mali“) zur Stabilisierung Malis durch.
 
Mit der Unterzeichnung eines innerstaatlichen Friedensabkommens durch die Konfliktparteien im Juni 2015 ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Landes gemacht worden. Die Umsetzung dieses Abkommens ist entscheidend für die nachhaltige Befriedung vor allem in Nord-Mali. Jüngste Vorfälle zeigen, dass radikale Kräfte weiterhin versuchen, den eingeleiteten Aussöhnungsprozess zu untergraben.

 

Auftrag

 

Die Stabilisierung Malis ist von zentraler Bedeutung für die territoriale Einheit des Staates. Die Stabilisierungsmission MINUSMA dient der Sicherung des Friedens. Die Kernaufgaben sind, die Waffenruhevereinbarungen und die vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Konfliktparteien sowie die Umsetzung des Abkommens für Frieden und Aussöhnung in Mali zu unterstützen. Des Weiteren unterstützt MINUSMA den nationalen politischen Dialog, die Sicherheit und Stabilisierung sowie den Schutz von Zivilpersonen unbeschadet der Hauptverantwortung der malischen Behörden vor drohender körperlicher Gewalt. Ebenso wird das Herstellen der staatlichen Autorität im gesamten Land und der Wiederbau des malischen Sicherheitssektors unterstützt sowie der Schutz der Menschenrechte und der humanitären Hilfe gefördert. MINUSMA gewährleistet zudem den Schutz des Personals der Vereinten Nationen und unterstützt das malische Kulturgut zu erhalten.
 
Aufgaben des Deutschen Einsatzkontingentes
 
Die deutschen Soldatinnen und Soldaten nehmen, nach Maßgabe des Völkerrechts und nach den durch die Europäische Union festgelegten Einsatzregeln, folgenden Auftrag wahr:
 
• Führungs-, Verbindungs-, Beobachtungs- und Beratungsaufgaben,
• Schutz- und Unterstützungsaufgaben, auch zur Unterstützung von Personal in den EU-Missionen in Mali,
• Aufklärung und Beitrag zum Gesamtlagebild,
• Beitrag zur zivil-militärischen Zusammenarbeit,
• Lufttransport inklusive Verwundetenlufttransport in das und innerhalb des Einsatzgebietes von MINUSMA sowie Unterstützung bei der Verlegung und Folgeversorgung von MINUSMA-Kräften,
• Einsatzunterstützung durch ggf. temporär bereitgestellte Luftbetankungsfähigkeit für französische Kräfte, die aufgrund eines Unterstützungsersuchens des UN-Generalsekretärs eine Bedrohung für MINUSMA abwenden sollen.
• auf Anforderung der Vereinten Nationen Ausbildungshilfe für VN-Angehörige in Hauptquartieren der Mission
 
Die deutsche Beteiligung an MINUSMA ergänzt die deutsche Beteiligung der von der EU geführten Ausbildungsmission EUTM Mali. Die dabei von der europäischen Trainingsmission ausgebildeten malischen Streitkräfte werden unter anderem im Norden Malis zur Stabilisierung und Wiederherstellung der staatlichen Integrität eingesetzt und langfristig die VN-Mission ersetzen.

 

Situation

Mandate und Entwicklung

Am 28. Februar 2013 billigte der Bundestag erstmals die Entsendung deutscher Streitkräfte zur Unterstützung der internationalen Unterstützungsmission in Mali unter afrikanischer Führung (AFISMA) auf Grundlage der Resolution 2085 (2012) des UN-Sicherheitsrats. Deutschland stellte Lufttransportkapazität für Transporte aus den Anrainerstaaten nach und innerhalb Malis bereit sowie führte Lufttransport und Luftbetankungen für die französischen Streitkräfte in unmittelbarer Unterstützung von AFISMA durch. Nachdem der UN-Sicherheitsrat am 25. April 2013 mit Resolution 2100 (2013) die Einrichtung der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) beschlossen hatte, wurde nach Zustimmung des Deutschen Bundestages vom 27. Juni 2013 die deutsche Unterstützung von AFISMA in die Unterstützung von MINUSMA überführt.
 
Im Januar 2016 stimmte der Deutsche Bundestag der Verlängerung und der Ausweitung des Einsatzes zu, verbunden mit einer Anhebung der Personalobergrenze von 150 auf 650 Soldaten. Der erweiterte Beitrag dient zum Teil der Entlastung der vor Ort eingesetzten niederländischen Kräfte und konzentriert sich vor allem auf den Fähigkeitsbereich der Aufklärung.
 
Das jüngste Mandat des Parlaments vom 26. Januar 2017 beinhaltet erneut eine Ausweitung. Demnach ist nun der Einsatz von bis zu 1000 deutschen Soldaten bei MINUSMA möglich. Grundlage ist weiterhin die VN-Resolution 2085 aus dem Jahr 2012. Hintergrund sind die Stationierungen von vier deutschen Kampfhubschraubern des Typs "Tiger" und von vier Transporthubschraubern vom Typ "NH90". Mit ihnen werden ab März 2017 die aus Gao abziehenden niederländischen Hubschrauber ersetzt. Das aktuelle Mandat gilt bis zum 31. Januar 2018.
 
Die erneute Erweiterung der Beteiligung an MINUSMA ist ein Baustein des umfassenden Ansatzes der Bundesregierung zur Stabilisierung der Lage in Mali und der Sahel-Region.

 

Mission

 

Wir sind mittels Seeüberführung an der westlichen Küste gelandet. Das Camp Castor wird gerade errichtet und ist noch nicht einsatzfähig. Wir sind in erster Linie damit beauftragt Fahrzeuge und Material aus den Schiffen zu entladen und diese in das Camp zu überführen. Sie sollten auch bei der Überführung in Camp Castor einige Gesprächsaufklärungen betreiben.

 

Feindlage

 

Da es sich um eine Friedensmission der UN handelt ist nicht direkt mit Feindkontakt zu rechnen. Lediglich die FAMAs [malische Regierungstruppen] sind Vor Ort und besetzen die Checkpoints.

 

Slotauswahl

 

Die Menge der Bundeswehr Slots liegt bei 36.

Jeder hat seinen Slot wie immer fest zugewiesen.

Zusätzlich existieren 4 Rollenspielerslots auf Seiten der FAMA / Zivilisten ( auf diese Slots kann man sich bei mir bewerben )

Mindestanzahl der zu belegenden FAMA Slots für diese Mission = 2

 

Wichtige Infos

 

Es handelt sich um eine Friedensmission daher ist nicht mit viel Waffeneinsatz zu rechnen. Diese Kampagne lebt vom Rollenspiel und der sich daraus ergebende Dynamik.

     
                   

 

Verfügbare Plätze
34
Anzahl Plätze
40

 

Teilnehmer-Liste

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16.03.2018 - 20:00
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